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kinder Schokoladen Ghettorap, oder Aggro-Schokolade?

Einer der Spots aus meiner “Geht-garnicht”-Kategorie. Kinder Maxi-King. Wie schon einige Beiträge weiter vorne frage ich mich hier mal wieder: WAS um alles in der Welt will die Firma erreichen. Welche Zielgruppe wurde dem Hersteller hier eingeredet? Kinder Pingui, kinder Schokolade, Maxi King. Hier kommt so gar nichts aus einem Guss und die Zielgruppe ist bei keiner dieser Untermarken ansatzweise definierbar. Der Maxi-King Spot ist ein Inbegriff für sinnloses Geldverbrennen. Kein Marktforschungsinstitut kann so gut Statistiken fälschen, dass sie Verkäufe auf diese Werbung zurückführen kann. Wie sieht die erdachte Zielgruppe für diesen Spot aus? Das kleine verspielte achtjährige Ghettokind, welchses wie andere Kinder auch auf Süßes steht, aber eben eigentlich schlechten Aggrorap gewohnt ist? Oder eventuell auch die Kinder die Angst vor gerade diesen Kindern haben und mit dem Maxiking denken sie gehören jetzt zu der coolen Gruppe von Kindern, die ihnen sonst morgens immer das Pausenbrot und den Sojadrink vor dem Kindergarten abzieht?
Warum schaffen es einige Hersteller wirklich mit jeder Werbung ins Klo zu greifen? Warum betreibt nicht wirklich vorher mal jemand eine Marktanalyse? Klar ist es jetzt auf Anhieb schwer gute Werbung für so ein Produkt zu machen. Andererseits wäre in diesem Bereich der Süßigkeiten die Konkurenz ein Witz. Dort muss man sich nicht mit Qualitätswerbung messen, wie es beispielsweise im Autowerbebereich der Fall ist.
Es wäre einfach so leicht werbetechnisch gegen einen in die Jahre gekommenen blonden Lockenkopf und sein goldenes Gelantine-Bärchen anzukommen. Konkurenz kann man das nicht nennen. Schon mit einer Prise Kreativität und Witz würde man hier als klarer Sieger ins Ziel laufen. Aber so erfreuen wir uns lieber noch am derben krassen checker maxi king und seinen Pornomäuschen. Gratuliere kinder… Kinder, Rap und leicht bekleidete Freudenmädchen bringt sonst keiner so gut zusammen.

Ein Kommentar

  1. Tanja schrieb:

    Aber so erfreuen wir uns lieber noch am derben krassen checker maxi king und seinen Pornomäuschen. Gratuliere kinder… Kinder, Rap und leicht bekleidete Freudenmädchen bringt sonst keiner so gut zusammen.

    So gut gesagt! Ich bin der selben Meinung! meien Begrüßungen für den Artikel!

    Mittwoch, 4. März 2009 um 14:35 | Permalink

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