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Flashmobs – Kunst, Werbung, Politik, oder doch nur Schwachsinn?

Sie werden immer populärer. Viele Leute reden darüber, wenige verstehen sie. Die Rede ist von Flashmobs. Eine Sache die mal wieder über den großen Teich geschwabbt ist und nun auch in Deutschland immer häufiger zu sehen ist. Menschen verabreden sich zu einer bestimmten Uhrzeit, an einem bestimmten Ort, eine bestimmte Sache zu tun.
Bei politischen Themen kann so ein Flashmob als Demonstrationselement genutzt werden. Für Firmen und Marken als Marketinginstrument. Bei vielen Leuten kann es aber auch einfach nur dafür genutzt werden die Langeweile zu vertreiben und seine Zeit sinnlos mit anderen zu verbringen. Ich bin mir selber noch nicht ganz sicher. In einigen Bereichen finde ich die Idee sehr lustig und sogar brauchbar.
Wenn mir allerdings auf einer Party mit 2 Promille ein komischer verstrahlter planloser Typ vorschwärmt wie geil es ist auf dem Hamburger Hauptbahnhof mit 20 Leuten 15 Minuten Bewegungslos zu stehen und dann einfach weiter zu gehen ohne auch nur den geringsten Hintergrundgedanken dabei zu haben, dann zweifel ich doch wieder sehr an meinen lieben Mitmenschen. Ich versuche noch weiter zu begreifen was genau dahinter steckt und für was man dieses Phänomen nutzen kann. Das Thema gibt einem tatsächlich zu grübeln. Es kann sehr werbewirksam sein. Es kann aber auch einfach nur zum Kopfschütteln sein. Es verbreitet sich jedenfalls sehr schnell und lustigerweise sind immer mehr Leute gewillt bei Flashmobs mitzumachen. Bei denen mit Hintergrundgedanken und bei denen ohne jeglichen Sinn.

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