Immer wieder zieh ich in diesem Blog gerne über schlechte Werbung her. Über grauenvolle Werbung. Über veRWErfliche Werbung. Ab und zu über schlechtes Marketing und ab und zu über irgendetwas anderes was mir in den Sinn kommt. Ich kritisiere und ich schimpfe. Warum mache ich das? Es gibt Beispiele da tu ich das, weil die jeweilige Werbung einfach unverbesserlich schlecht ist. Da muss das einfach sein. In anderen Fällen muss es sein, da die Werbung falsch ist oder falsch wirkt oder es gilt sie zu hinterfragen. Die RWE Spots war so ein Beispiel und auch der Tetra Pak Spot ist so ein Beispiel. Das erschreckende ist, dass diese modernen Firmen oft ein ganz großes Manko haben. Sie sind nur oberflächlich modern. Sie präsentieren sich in Ihren Spots modern. Präsentieren moderne, ökologische Technologien oder Produkte. Sie nutzen oft aufwändige 3D-Animationen um a la Pixar modern zu wirken….
Das Problem ist fast alle von diesen Firmen vergessen einen der wichtigsten Punkte beim Marketing von heute. Den Dialog. Den Dialog mit dem Kunden oder der Zielgruppe. Und auch den Dialog mit den Kritikern. Eventuell wird hier und da mal ein Interview gegeben für eine Tageszeitung oder ein Wochenmagazin. Es kommt aber quasi nie vor, dass sich die werbenden Firmen im mittlerweile wichtigsten Medium aufhalten. Dem Internet. Spots, Anzeigen oder ganze Kampagnen werden in Blogs, bei youtube, oder bei twitter schon lange zerrissen und in den Boden gestampft, da klopft sich der werbende immer noch voller stolz auf die Schulter, weil der neue Spot im Fernsehen läuft. Er merkt meistens gar nicht was wirklich los ist und wie die Kampagne ankommt. Er achtet auf seine Einschaltquoten oder alberne TKP Zahlen von verstaubten Mediaagenturen und ihren Bannerwerbungen und Plakaten an Hauptverkehrsstraßen. Das wirkliche Feedback des Kunden und der Zielgruppe entgeht ihm meist völlig. Ich bin gespannt wann einige dieser Firmen endlich aufwachen und sich entweder mal ein Buch kauft oder mal ein paar neue Dienstleister sucht. Das könnte vielen einiges nützen.
An dem Beispiel Tetra Pak sieht man beispielsweise wie so etwas aussehen kann. Auf meine kleine Kritik an dem aktuellen Spot kam innerhalb weniger Stunden eine Stellungnahme. Ein Dialog entsteht. Dialog bedeutet hier nicht einmal eine sofortige Einigung oder Überzeugung. Es werden aber Fragen beantwortet und neue gestellt. Genau das ist unheimlich wichtig. Nur so kann es funktionieren und eine Marke wird überproportional ehrlicher und teilweise auch sympathischer. Ich wünsche mir in Zukunft mehr davon. Einige Firmen scheinen aber immer noch so von ihrem Ego überzeugt zu sein, dass sie meinen so etwas sei nicht nötig. Dieser Kurs wird sich jedoch definitiv nicht rechnen.
Google Buzz Feed
DanielPloetz: Das kann ja wohl nicht euer ERNSTL sein... #Glücksradtweet
6 months ago
DanielPloetz: Jetzt mal im ERNSTL...
6 months ago
DanielPloetz: Ich kaufe ein N und möchte lösen. (Dieser Tweet steht in Verbindung zum vorherigen)
6 months ago
DanielPloetz: Jetzt schlafe, Husten wegkurieren, dann #bchh11
6 months ago
6 months ago


Einen Kommentar schreiben