Dann doch mal weg mit den verdammten Regenwäldern. Die braucht eh keiner und dann würde mann auch alles in praktischen Tetrapacks haben. Nicht in langweiligen Mehrwegglasflaschen. “Papierlos” ist etwas für Dummies. Weg mit den Bäumen. Die nehmen einem eh nur die freie Sicht.
Dieser Ansicht war auch Tetra-Pak und hat gleich mal mit einem… ja mit einem…. was ist das? Ein kurzsichtiger Hase der in eine Tetra Pak Maschine gefallen ist? Jedenfalls haben sie mit diesem putzigen Tier mal eine Kampagne gemacht. Ja man kann immer wieder Brot aus Getreide machen. Da ist es doch eigentlich einleuchtend, dass man auch immer wieder neue Tetra Paks aus Bäumen machen kann. So Bäume brauchen ja auch ähnlich lange wie so eine Kornpflanze um groß und Stark zu werden.
Seht euch den schönen Spot doch einfach selbst an. Ich finde es gut, dass endlich mal jemand gegen diese lästigen Bäume vorgeht.
Denk Selbst hat dazu auch noch ein kleinen Beitrag. Es gibt wohl mehrere Leute die sich ähnlich über diese Kampagne freuen.



21 Kommentare
Guten Tag,
schön, dass ihr so angeregt über unseren neuen TV Spot diskutiert – schade allerdings, dass er Euch nicht so gut gefällt!
Wir stehen 100% hinter unserer Aussage, dass Tetra Pak Getränkekartons umweltfreundlich sind. Es ist richtig, dass die in unserem TV Spot genannten Rohstoffe unterschiedliche Wachstumsphasen haben. Wir
denken jedoch, dass dies unseren Zuschauern bewusst ist und fanden, dass die vereinfachten Stilmittel und die damit gezogenen Vergleiche deutlich machen, dass unsere Produkte überwiegend aus einem nachwachsenden Rohstoff, nämlich Holz, hergestellt werden.
Wir haben hohe Anforderungen an unserer Lieferanten, denn uns ist es wichtig zu wissen, woher das Holz kommt, welches wir für die Produktion unserer Getränkekartons verwenden. So arbeiten wir eng mit unseren Lieferanten und mit anerkannten Umweltorganisationen wie dem WWF und seinen Forstprogrammen (Global Forest and Trade Network, Forest Stewardship Council, High Conservation Value Resource Network) zusammen, um die Wälder für die Pflanzen und Tiere, die in ihnen beheimatet sind, zu bewahren.
An dieser Stelle möchten wir noch einmal klarstellen, dass das Holz, welches wir zur Herstellung unserer Getränkekartons verwenden, im Übrigen nicht aus dem Regenwald, sondern aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Nutzwäldern in Skandinavien kommt. Jährlich wird nur ca. 1 bis 2% Holz entnommen – davon wird der größte Teil z. B. für die Herstellung von Möbeln, Zeitungen und Zeitschriften genutzt, der kleinste Teil für Getränkekartons. Wichtig zu wissen: In den Nutzwäldern wachsen mehr Bäume nach, als geerntet werden. Es gibt keine großflächigen Kahlschläge. Bauminseln und Baumstreifen bleiben erhalten. Ebenso bleiben alte Bäume als “Samenspender” stehen, in deren Umfeld eine Wiederaufforstung auf natürliche Weise zu sehen ist. Liegendes Holz wird nicht entfernt und die Reste aus den Fällarbeiten werden geschreddert und verbleiben zum Verotten auf dem Waldboden. Der Vorteil: Das Ökosystem Wald bleibt bestehen, die unendliche Verfügbarkeit des Rohstoffs Holz ist damit garantiert.
Es soll hier aber auf keinen Fall eine Idylle vorgegaukelt werden, denn es handelt sich um Nutzwälder. Die Forstwirtschaft in Skandinavien ist ein wichtiger Industriezweig, nicht allein für die Papier-, sondern auch für die Bau- und Möbelindustrie. Aber durch die kleinteilige Struktur der Wälder in Skandinavien, d.h. die Waldstücke sind zum Großteil im Besitz von Privatpersonen und Familien, besteht ein Interesse, den Wald und die damit verbundene Nutzung für Generationen zu sichern. Zudem wird in Skandinavien der Erholungswert der heimischen Wälder sehr geschätzt.
Wenn ihr noch Fragen habt, schaut doch einfach unter tetrapak-umwelt.de nach oder kontaktiert uns über tetrapak.de. Wir freuen uns über Euer Feedback.
Guten Abend Bob und vielen Dank für den Kommentar. Ich finde es sehr gut, dass tatsächlich der Urheber Stellung nimmt. Damit ist Tetra Pak vielen anderen Firmen weit voraus und hat einen wichtigen Punkt verstanden. Den Dialog mit den Kunden bzw. der Zielgruppe suchen und nicht zu ignorieren. Ab davon, dass ich mir bessere Werbung für Tetra Pak vorstellen könnte, finde ich viele Punkte interessant die Sie in Ihrem Kommentar schreiben. Tatsächlich auch viele Informationen die viel mehr in den Vordergrund gerückt werden sollten, wenn es um Werbung geht. Darauf sollte in Zukunft mehr geachtet werden. Es sind doch wichtige Informationen. Da ist der Tetra Pak Hase eher überflüssig und sorgt eher für Misstrauen.
Vielen Dank auf jeden Fall schonmal für den Kommentar. Daran sollten sich andere Firmen ein Beispiel nehmen. Die meisten haben aber eben die neuen Werkzeuge und Stützpfeiler von gutem Marketing noch nicht verstanden. Der Dialog ist dabei eines der wichtigsten Dinge. Das scheint bei Tetra Pak bekannt zu sein.
Irgendetwas stört mich hier. Warum überhaupt Holz? Warum nicht gleich aus dem Stroh jenes Getreides, aus dem man so prima immer wieder Brot machen kann? Und irgendwie meine ich mich zu erinnern, dass da irgendetwas mit der Ökobilnaz suboptimal ist. Und wieso waren Tetra-Pak zu meiner Schulzeit so verteufelt? Ich werde mich da nochmal schlau machen.
ich finde der spot eregt beim kunden bzw. beim zuschauer einen falschen eindruck. ich mocht dem konzern tetrapak das ganz schon abkaufen. kann mir auch vorstellen das ihnen die natur irgenwo am herzen liegt, nur die werbung signalisiert dem zuschauer holz sei ein schnell wachsender rohstoff den man gedankenlos “abernten” kann. dem is ja nicht der fall. fände es ohne hin besser wenn anstatt “neuem” holz einfach recyceltes altpapier nutzen würden ich mein nachdem die werbung den karton verziehrt hat merk eh keine was drin steckt. also cih finde die werbung eher nachteilig für tetrapak.vorteil mag vielleicht daran liegen das menschen entlich mal wieder über die verpackung reden statt über den inhalt aber dann auch nur im negativen sinne. fand gut das tetrapak hier stellung nimmt.
ich schliesse mich meinen vorredner an.als ich das erste mal den spot sah, war ich geschockt und auch sauer.klar wachsen bäume aber wie kann man diese denn mit getreide vergleichen aus dem wohlgemerkt brot zum essen hergestellt wird?!
finde den spot wirklich übel und denke es wäre besser für tetra pak sich nochmal darüber gedanken zu machen was sie dem verbraucher übermitteln wollen.
Ja Hallo,
Tetrapack ist ja nicht nur aus Papier/Pappe hat jemand mal das Wrt Verbundsstoff gehört ? Die Plastikfolie im Karton ist bestimmt sehr Umweltfreundlich. Nuja Recylen kann man den Karton dadurch nicht mehr und Emissionen die bei der verbrennung anfallen -pah ist doch egal.
Wir werden ma wieder komplett verarscht von der Industrie.
Seit wann ist Papier umweltfreundlich?
Nur dann, wenn man es recycelt. Die Papierherstellung ist ein chemischer Prozess. Papier ist nicht natürlich abbaubar. Außerdem sind die Tetrapaks innen beschichtet. Das ist dann bestimmt kein reines Papier mehr.
Ergo = Zuschauer/Kunden für Blöd verkaufen.
Also ich finde auch, dass der Spot voll nach hinten losgegangen ist. Jeder der einen IQ oberhalb der Zimmertemperatur hat, weiß wie lange Bäume zum wachsen brauchen und jeder den ich angesprochen habe war doch sehr erstaunt wie (und jetzt kommt der erste Eindruck) dreist Tetrapak Waldabholzung als gute Sache verkauft.
Ich habe mal einen Bericht gesehen, dass Tetrapak Brasilien Tetrapaks mittlerweile wieder vollständig trennen kann. Das wäre mal eine gute Werbung: Recycling!
Ich persönlich habe den Eindruck, dass der Art Director bei Tetra Pak gegangen ist, und dieser Spot ist sein Abschiedsgeschenk, um seinem ehemaligen Arbeitgeber nochmal so richtig eins reinzuwürgen.
Also ich wusste auch nicht, was ich sagen sollte, als ich den Spot zum ersten Mal sah, aber wütend war ich auf alle Fälle
Punkt A: der nachwachsende Rohstoff:
diesen Punkt haben die Vorredner ja schon auseinandergenommen.
Punkt B: HOLZ??? Tetra Pak ist doch DAS große Flagschiff vom Grünen Punkt: Recycling Stoffkreislauf etc. Gerade Bei Tetrapak, wo ohnehin alles mit Folie überzogen ist, würde sich Recyclingpapier zur Herstellung optimal anbieten, gestrichen wird die Pappe vorm Bedrucken eh, also ist es schnurzegal, ob man Holz verwendet, das Jahre zum Wachsen braucht, oder eben Recycling-Papier.
Punkt C: Kann sein, dass die Öffentlich Rechtlichen mich anlügen, aber zuletzt sah ich eine Reportage, die mir beibrachte, dass TetraPak gar kein so doller Verbundstoff ist. Viele Jahre, nachdem der Tetra Pak zum großen Müllproblem geworden ist, haben Wissenschaftler in Südamerika endlich einen Weg gefunden, die Alu- und Plastik-schicht im inneren zu trennen. Lediglich ein PLASMA (!!!!!)-Strahl ist vonnöten, damit man die wertvollen Rohstoffe im Sinne des grünen Punktes Weiterverarbeiten kann.
Also liebe Tetra-Pakis, wenn ihr euer mieses Image Pflegen wollt:
-Recyclingpapier tuts auch
-überarbeitet das teuflische Ding es gibt zig Forschungsprojekte für Verpackungen: kompostierbare Folien, verpackungen aus Pflanzenstärke und und und…
dieser Schuß ging eindeutig nach hinten los, und jeder, den ich Frage, und der einigermassen Lust hat, über eure Werbung nachzudenken, denkt das gleiche.
Schade nur, dass in Deutschland fast jeder zu faul ist zum selber denken, somit werdet ihr sicher auch mit diesem Zynik-Spot einen Erfolg landen.
Juhuu, bin ich nicht der einzige, dem aufgefallen ist, dass der Spot völlige Volksverdummung durch die Hintertür ist
Viele Grüsse von Spasszeichner.de
Sicherlich ist der Spot anrüchig, aber bei dem Punt Recycling-Papier könnte es doch sein, dass die kurzfaserigen Elemente desselben nicht den Anforderungen der Verpackungselastizität entsprechen wie die langen Fasern aus “frischem” Holz?!
Dennoch ist es nicht transparent genug woher das Holz tatsächlich kommt und das es nicht nur zwei Jahre zum Wachsen braucht.
Interessant was es hier alles zu lesen gibt…bin tatsächlich nicht der einzige der sich über die Werbung aufregt. Wenn ich die Wahl hätte würde ich im Lebensmittelhandel Tetrapak umgehen…aber so leicht ist das nicht…ich wüsste gar nicht mal mehr wo ich meine Milch noch in der Glasflache bekommen könnte
Ich sag nur: Schiebt schnell noch eine ordentliche neue Werbung hinterher und hofft das ich dann bessere Laune bekomme
Der Spott ist recht gut.
Aber hat schon jemand aufgepasst was mit dem Sessel ist.
Eisen, Plastikrollen,Kunstleder sowie innen Schaumstoff würde sagen ist nicht gerade umweltfreundlich.Wie wäre es mit einem Schauckelstuhl aus Holz.
Das interessiert mich nun näher… Da arbeiten die Damen und Herren von Tetra Pak tatsächlich mit WWF und seinen Forstprogrammen (Global Forest and Trade Network, Forest Stewardship Council, High Conservation Value Resource Network) eng zusammen?
Meine Damen und Herren, die Richtlinien gewisser Organisationen zu akzeptieren und zu befolgen, stellt noch lange keine enge Zusammenarbeit dar, aber nette Formulierung
Desweiteren darf sich der geneigte Leser wohl ganz unverblümt die Frage stellen: Beinhaltet das Abholzen, sei es von Bäumen im Regenwald oder in Nutzwäldern, von Bäumen nicht stets auch den Wegfall eines Gegenstandes in der Natur, der in der Lage ist, CO2 zu verarbeiten?
Und zu guter Letzt drängt sich mir die Frage auf:
Sie reden vom Vorteil der Getränkekartons… Jedoch glaube ich, mich zu erinnern, dass das Umweltbundesamt eine doch relativ umfangreiche Ökobilanz zum Thema Getränkeverpackungen aufgestellt hat. Dieser Studie war zu entnehmen, dass zwischen der Verwendung von Mehrweg-Glasflaschen und Einweg-Getränkekartons ein ökologischer Vor- oder Nachteil für eines der beiden nicht erkennbar ist.
Also wo war nochmal der Vorteil?
Beste Grüße,
Tobias Scholz
als ich das erste mal die Werbung gesehen habe war ich, um´s milde auszudrücken, schockiert..Das ein Baum mehrere Jahre braucht um wieder so zu werden wie er war, wird in der werbung nicht erwähnt. Wie lächerlich ist das denn? Tetra sollte die Werbung mal überarbeiten, sonst könnte sie an glaubwürdigkeit, zumindest bei mir, verlieren. Diese Werbung ist das absurdeste was ich in letzter Zeit gesehen habe!
Auch in diesem Blog wäre es schön, wenn die Marketing Links aus dem ersten Kommentar auf die Tetrapak-Seite in Text umgewandelt werden um der Seite nicht noch ein besseres Ranking als ohnehin schon zu verschaffen.
Natürlich gibt es noch Milch in Glasflaschen im Handel, zumindest bei EDEKA, Marktkauf usw., bei den Discountern natürlich nicht.
Bin auch vor einer Weile wieder auf die Glasmilch umgestiegen, ebenso kauf ich Sachen wie Joghurt, Sahne usw. nur noch in Mehrwegflaschen. Die paar Cent mehr können sich 90% der Bevölkerung leisten und es schafft ein gutes Gewissen!
Generell ist es so dass der Handel immer das anbietet was der Konsument nachfragt: steigen die Verkaufszahlen von Produkten in Mehrwegflaschen an so werden diese auch wieder mehr in den Regalen zu finden sein.
Wär schon wenn die Konsumenten ihren Kopf mal einschalten und ihre Macht erkennen, vielleicht fällt auch mal jemand auf was für ein ökologischer Supergau die beliebten Einweggetränkeflaschen sind…
die senden den Spot ja immernoch, nicht zu fassen. Wenn ich den Hasen sehe, wie er sagt “…das macht sie besonders Umweltfreundlich…” könnt ich in die Luft gehen.
Viele Grüße Spasszeichner.de
Ist es nicht so, dass das Recyclen der Tetra Packs total viel Energie verbraucht, da man die einzelnen bestandteile nur schwer auseinander bekommt? Aluminium , plastik, papier?
Ist es nicht so, dass das Recyclen der Tetra Packs total viel Energie verbraucht, da man die einzelnen bestandteile nur schwer auseinander bekommt? Aluminium , plastik, papier?
und auch der transport ist von skandinavien bis hier hin nicht ganz umweltfreundlich oder?
Das von Tetra Pac als so umweltfreundliche angebriesener Werkstoff Holz dient im Fall von Verpackungen als reiner formgebender und stabilisierender Part.
Dieses Rohpapier wird innen und aussen mit Polyethylen beschichtet, welches nicht biologisch abbaubar ist und damit wird auch die Trägerschicht, das Rohpapier nicht mehr recycelbar. über die anfallde CO2 belastund bei Herstellung, Transport sowie Produktion schweigt sich das Unternehmen natürlich aus. Das einzig wiederverwendbare Teil dieser umweltfreundlichen Verpackung ist die Aluminiumcaschierung auf der Innenseite, welche durch eine Pyrolyse wieder verwendet werden könnte. Welche Belastungen dabei aber auf die Umwelt eintreten, kann sich wohl jeder selbst vorstellen.
Also weiter so…
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