Seit Wochen sprudelt Öl unaufhaltsam in den Golf von Mexico. Sämtliche Versuche sind gescheitert das Leck zu stoppen und es kommt einem oft so vor, als wenn die Sorge der BP nicht der Umwelt gilt sondern ausschließlich dem verlorenen Öl. Sämtliche Versuche, ob mit Chemikalien oder mit Stahlbetonkuppeln haben nicht geholfen, sondern die Situation eher verschlimmert. Alle Abpumpversuche scheinen lediglich darauf angelegt zu sein die Ölquelle zu retten als sie zu schließen. Die BP äußert zwar sie werden für den Schade aufkommen. Im Endeffekt werden aber natürlich die Menschen an der Zapfsäule dafür aufkommen.
Ich bin selber tatsächlich begeisterter Autofahrer. Allerdings ist das komplette Vorgehen von BP in dieser Situation mehr als fragwürdig und ich tendiere zu dem Gedanken, dass es trotz dieser großen Katastrophe ausschließlich darum geht die Ölquelle zu Geld zu machen, als die Umwelt vor den Unmengen an Öl zu schützen.
Diverse Umweltorganisationen kämpfen bereits seit Wochen gegen das Öl. Sämtliche Regierungen sind damit beschäftigt das Problem in den Griff zu bekommen. BP hat es nach wie vor nicht geschafft wenigstens das Leck zu stopfen.
Über die Sicherheit von Ölbohrinseln wird immer wieder gesprochen. Jetzt ist ein weiteres Mal klar, dass diese Art der Ölgewinnung keine Zukunft haben darf. Das generell Öl als Treibstoff keine Zukunft haben darf sondern noch schneller und härter an Alternativen geforscht werden muss.
Greenpeace hat neben diversen anderen Aktionen zu einem Logo Redesign Wettbewerb aufgerufen.
Jahre nach Brent Spar ist also mal wieder das Thema Ölbohrinseln in aller Munde und jeder Autofahrer sollte sich ernsthaft fragen was er da immer in seinen Tank kippt und was er in der jetzigen Situation tun kann. Protestieren, Ignorieren, helfen, spenden? Jede Möglichkeit gibt es, es sollte sich jeder für etwas entscheiden und sich dabei den jeweiligen Konsequenzen bewusst sein.


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