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Das enorm Magazin angelesen – Erster Eindruck des Social Business Magazins

enorm Magazin erste AusgabeAm 18.3. erscheint es offiziell. Das enorm Magazin. Heute habe ich es in die Hände bekommen. Die erste Ausgabe. Drei weitere sollen dieses Jahr noch folgen.
Der erste Eindruck als ich es in die Hand nahm war ein ungewohnter. Zumindest für ein Magazin. Eingeschlagen in Naturpapier. Auch die 130 (tatsächlich 130) Seiten auf edlem Naturpapier gedruckt. Dieses gute Gefühl wird unterstützt von dem FSC Logo, welches im Impressum des Magazins zu finden ist.
Einziger Nachteil könnte lediglich das derzeitige Wetter sein, welches mit Naturpapier sehr rabiat umgeht.
7,50 kostet das Einzelheft. Das Abo gibt es für 30 Euro bzw. für Studenten für 20 Euro. Preise die im direkten Vergleich zur brandeins oder zum Manager Magazin durchaus vertretbar sind.
Die Themen im ersten Heft sind zum Beispiel ein Report über Ideen und Macher rund um das Thema Social Business, ein ausführlicher Artikel über ethische Banken, sowie ein guter Artikel über “Ethisch korrekt leben”.
Diese drei habe ich auch bereits gelesen und mir gefällt der Schreibstil sehr gut. Enorm lässt sich genau so gut lesen wie beispielsweise die brandeins, ist aber trotzdem ein komplett anderes Magazin, als einige vielleicht vermuten. Man kann sehr gut beide Magazine lesen und liest kein Thema doppelt. Also tatsächlich ein neuartiges Magazin mit einem sehr angenehmen Thema. Zu Zeiten in denen Nachhaltigkeit und Ökologie immer wichtiger werden und alle Welt über bedingungsloses Grundeinkommen, BIO-Essen, etc. redet passt das enorm Magazin tatsächlich sehr gut.
Vom Design und Layout sehr angenehm aufgeräumt, durch diverse Illustrationen jedoch auch bunt, erinnert es in einigen Zügen an die brandeins. Was ich an dieser Stelle jedoch nicht als Nachteil werten würde. Die Illustrationen sind nicht komplett mein Fall und für einige Leser vielleicht etwas zu kreativ. Vereinzelt erinnern die Collagen an die guten alten Monty Python Trickfilme. Auch der leicht ovale Fleck, welcher im Corporate Design verankert ist, trifft nicht komplett meinen Geschmack.
Abgesehen von der Wetteranfälligkeit und einigen Illustrationen, etc. konnte ich bisher noch keinen weiteren Negativpunkt finden, würde mir in Zukunft aber eine Dialogabteilung in dem Magazin wünschen. Für Leserbriefe oder ähnliches. Dies ist aber natürlich bei der ersten Ausgabe noch etwas schwer zu realisieren.
Die Sponsoren im Heft (BMW, VW, taz, etc.) werben meist mit einem Social Business Hintergrund, oder einem ökologischem bzw. nachhaltigen Thema. Das finde ich gut. Klar muss Werbung gemacht werden. Es sollte aber eben darauf geachtet werden, dass die Werbung nicht themenfremd ist. Dies ist hier gelungen.
Besonders spannend finde ich, dass Abonnenten bei enorm als Social Business Angel gelten. 15% des Abopreises wird nämlich in Social Business Projekte investiert, welche auch im Heft beschrieben werden. So geht es bei den aktuellen Abonnenten beispielsweise um eine Unterstützung von Projekten aus Deutschland, Haiti und Indien.
In Kürze soll es für jeden Abonnent dann auch möglich sein auf der Webseite von enorm für das Projekt abzustimmen, für das man seine 15% gerne verwendet sehen will.
Viel negative Kritik kann ich tatsächlich, bis auf die paar Kleinigkeiten, nicht äußern. Dies liegt jedoch tatsächlich nicht daran, dass ich selber indirekt mit dem Magazin in Verbindung stehe. Mit dem Magazin an sich habe ich direkt nichts zu tun. Zudem liegt es mir fern irgendwelche Dinge einfach so zu bejubeln. Alle die meinen Blog ab und zu besuchen dürften wissen, dass ich nicht unbedingt ein Mann der freundlichen Worte bin in diesem Blog, allerdings finde ich das Thema des enorm Magazins tatsächlich lobenswert und ich hoffe viele von euch sehen das ähnlich.
Ich werde mir nun in den nächsten Tagen das restliche Magazin durchlesen. Sollten mir noch mehr Kritikpunkte über den Weg laufen, werde ich diese natürlich nicht verheimlichen.

Wohnung in Hamburg gesucht – Belohnung ruft

Mal wieder etwas in eigener Sache für Freunde tut man alles.
Johanna (29, Dipl Pädagogin) und Nils (36, selbst. Grafiker) sind auf der Suche nach ner ner neuen Bleibe in Hamburg,
wär toll wenn Ihr Augen und Ohren aufhalten könntet und alles an uns weiterleitet.

Kontakt: Über Mail-Adresse im Impressum. Ich leite weiter.

Wunschkonzert:

Lage: die üblichen Stadtteile (Schanze, Eimsbüttel, St. Pauli, Altona, Ottensen, St. Georg) lassen uns aber auch von
anderen Fleckchen verzaubern.

Größe: mindestens 2,5 Zimmer – ab 50 qm.

Kosten: bis 850 Euro warm.

Makler: geht wohl nicht ohne )-:

Sonst: schön wär schön.

Belohnung: gibt es auf jeden Fall !!!

Neue Xing Kampagne von deepblue – Kundenmeinungen von den eigenen Angestellten – So geht das nicht

Es hat Xing gemacht? Xing das war wohl nichts. Mit einer atemberaubenden Kampagne hat Xing sich unter peinlichen Umständen nun ins Rampenlicht geschoben. http://off-the-record.de/2010/02/24/es-hat-xing-gemacht-und-der-spiesser-lacht/
Solche Kampagnen konnte man eventuell vor Jahren noch machen, als es noch kein Internet gab. Da ist es vermutlich kaum jemandem aufgefallen, dass es sich bei den “Kundenmeinungen” um Angestellte handelt. Anders sieht dies heutzutage aus. Kundenmeinungen auf Webseiten sind so schon ein Tanz auf der Rasierklinge, weil sie oft geschönt wirken und selten authentisch sind. Wenn nun aber so offensichtlich Leuten aus den eigenen Reihen diese “Kundenmeinungen” in den Mund gelegt werden ist das ganze ein absolutes no go.
Die Agentur deep blue und Xing haben hier “…alle Kosten und Mühen gescheut…” Wie die Gründerszene so treffend formuliert. (Quelle)
Da hilft es auch nicht sich mit der Aussage retten zu wollen, dass Xing-Mitarbeiter ja schließlich auch Netzwerker bei Xing seien und es sich deswegen um eine authentische Kampagne handelt. Sie haben mit Absicht keine Models dafür gecastet. (Quelle) Wenn so etwas in Zukunft eventuell authentisch sein soll, hätte ich eine total verrückte Idee liebes Xing und deep blue. Wie wäre es wenn man das nächst mal einfach aktive reale Xing-Mitglieder um ihre Meinung fragt? Oder würde es von denen zuviel Kritik geben was Weiterentwicklung und Innovation von Xing angeht?

Ich würde empfehlen das nächste Mal mit eventuell sogar weniger finanziellem Aufwand eine zeitgemäße Werbekampagne zu starten. So etwas wie diese Kampagne befördert durch Twitter und Co einfach zu schnell ins Abseits.

Ein Königreich für ein Facebook für Piraten und angehende Piraten – mypirates.net für die Piratenpartei

Seit kurzem erst in der Form online überzeugt die neue Plattform mypirates.net auf anhieb. Schon in der jetzigen Betaphase ist es eine gute Seite um sich zu vernetzen, Themen zu diskutieren, Wikiseiten zu erstellen, oder unverbindliche Meinungsbilder einzuholen. Schon über 300 User verzeichnet das Netzwerk nach kurzer Zeit. Diverse Arbeitsgruppen und sogar ganze Landesverbände beginnen bereits auf mypirates.net zu arbeiten. Mit einer Seitenintegration wird in den nächsten Tagen unter anderem ein weiteres Feature in dem System zu finden sein, welches es ermöglicht ganze Seiten, Wikis und auch das Piratenpad als Werkzeug zu integrieren. Diverse weitere Dinge sind geplant und es riecht fast danach, als wenn Mailinglisten und Foren endlich der Vergangenheit angehören. Gehostet wird das ganze zur Zeit noch auf dem Server des LV Hessen zieht jedoch alsbald auf den Bundesserver um. Ich verfolge nun seit einigen Tagen die Entwicklung auf mypirates.net und es erfreut mich zu sehen, wie gut und strukturiert zusammen gearbeitet werden kann. Länderübergreifend und meines Erachtens wesentlich schneller als per Mailingliste.
Also Piraten. Gönnt euch einen Blick auf www.mypirates.net
Alle die noch keine Piraten sind und auch noch nicht wissen wer das überhaupt ist. Gönnt euch einen Blick auf www.piratenpartei.de oder schaut euch ebenfalls bei www.mypirates.net um
Es handelt sich mittlerweile tatsächlich nicht mehr um einen Haufen von Nerds. Wir machen Politik! Klarmachen zum ändern!

Bio? Ist doch nur was für Ökos, Esoterikfrauen und langhaarige Hippies. Oder nicht?! Gedanken zur Nachhaltigkeit und täglichen Ernährung.

Das typische Klischee eines typischen Bio-Einkäufers ist schon seit einiger Zeit widerlegt. Schon lange sind es nicht mehr nur die typischen Bio-Einkäufer wie man sie sich vorstellt. Lange Haare, Schlabberklamotten, Kassenbrille… Immer mehr Menschen merken, zum Glück, dass es doch angenehmer ist Fleisch mit einem Bio-Zertifikat zu kaufen, als ein Stück Püreefleisch von einer Horde Massenhaltungs- und Käfigtiere, welche mit Tiermehl oder anderen Dingen gefüttert werden.
Mittlerweile fangen viele an mitzudenken und kommen auch ins grübeln, wenn sie den Tetra-Pak Werbespot “Rohstoff Holz” sehen. Und das ist gut.
Ich bin alles andere als ein Klischee Öko, aber ich denke es ist lange überfällig, dass die Menschen sich über ihr Konsumverhalten Gedanken machen. Nicht einmal nur für die Umwelt, sondern vor allem für ihren eigenen Körper. Oft wird gesagt “Ich kann mir Bio nicht leisten”. Das kann ich auf den ersten Blick sogar verstehen. Könnte ich auch nicht, wenn ich in gleichem Maße konsumieren würde, wie mit Discountartikeln. Fleisch ist da das beste Beispiel. Warum muss ich jeden Tag komische Chickenuggets, Pseudoschnitzel, oder geschmacklosen Lachs von Lidl, Aldi, etc. essen und leiste mir stattdessen nicht einfach ein- bis zweimal in der Woche ein gutes Stück Fleisch oder Fisch vom Biohändler. Der Gaumen und er Körper würden sich freuen.
Das Argument “Kein Geld” hinkt bei vielen sogar in sofern, dass es vielleicht lieber mal ein TrippleCaramelShockLowFatCoffee von Starbucks oder Worldcoffee weniger sein sollte und stattdessen lieber ein bisschen unbehandeltes Obst, Gemüse oder Biofleisch für die Woche.
Ich weiß, dass viele Leute mit zu wenig Geld leben müssen, allerdings bin ich mir sicher, dass darunter die Nahrungsqualität und das “nachhaltig Leben” am allerwenigsten drunter leiden muss. Rechnet man einmal durch und überlegt man sich einmal den Preis-Leistungswert von Bio zu Discountprodukten, so merkt man schnell, dass man eigentlich absolut am falschen Ende spart, wenn man sich nur auf die Produkte vom Discounter um die Ecke verlässt.
Eine vernünftige Mischung von Bio zu Discount würde ja schon völlig ausreichen. Mehl, Zucker und auch Nudelprodukte, etc. sind auch bei mir nicht zwangsläufig Bio. Aber gerade bei Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse ist der geschmackliche und gesundheitliche Aspekt meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen.
Ich bin mir sicher: Selber Kochen mit Biozutaten wie Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Eier, Milch kommt im Endeffekt auf einen ähnlichen Preis wie Fertigprodukte, täglich Massenvieh oder McDonalds. Dann lieber nur zweimal in der Woche Fleisch, dafür nachhaltig und den Rest der Woche Reisgerichte, Gemüse oder auch mal Fisch.
Bei allen die dann immer noch die Ausrede “Kosten” haben sollte unbedingt mal auf den Lattefaktor geschaut werden. Ein sehr passender Begriff, wie ich finde, der sich durch die täglichen Ausgaben ergibt. Hier ein Milchkaffee, da eine Schachtel Zigaretten, hier noch ein Muffin, und so weiter und so weiter. Die Summen dieser Ausgaben ist enorm. Sollte dafür nicht lieber etwas in gutes Essen und nachhaltige Produkte investiert werden?
Ich bin mir sicher, dass durch all diese, von mir angedeuteten Muster immer noch einige Menschen durchfallen, die froh sein können, wenn überhaupt jeden Tag ein paar Euro für Essen übrig ist. Das ist tragisch und darf nicht sein. Vor allem halte ich es für problematisch, wenn diese Menschen somit gezwungen sind sich von Mist zu ernähren. An dieser Stelle sollte dann eventuell über eine nachhaltige Essenssubvention vom Staat nachgedacht werden. Und zwar nicht in Form von Geld, sondern eventuell in Form von Essen. Bevor jetzt alle aufschreien. Ich meine nicht in Form von Essensmarken oder ähnlichem. Ein genaues Konzept habe ich für diesen Fall auch nicht, aber Gedanken über eine Möglichkeit sollte sich hier gemacht werden, denn besser geht es den Menschen in Zukunft mit Sicherheit nicht, wenn sie auf Billigessen angewiesen sind. Darüber sollte sich jeder einmal Gedanken machen. Vor allem der Staat sollte diesen Punkt in ihrer Nachhaltigkeitspolitik einmal berücksichtigen. Es muss ja keiner Bio essen. Aber es sollte eigentlich jedem irgendwie ermöglicht werden, auch wenn er finanziell eventuell nicht in der Lage dazu ist. Da könnte man jetzt fast an das Thema BGE andocken, aber das tue ich dann ein anderes Mal.

Augen auf beim Eierkauf hat Opi schon gesagt und an diesem Sprichwort ist heutzutage mehr dran, als jemals zuvor.

Wir wollen lernen – Koste es was es wolle – Schulreform in Hamburg – Die “Elite” der Bevölkerung will unter sich bleiben

Hamburg steht vor einer Schulreform. Zumindest sollte es so sein. Das Magazin Panorama hat gestern am 18.2.2010 einen Beitrag dazu ausgestrahlt. Zu finden in der Mediathek der ARD.
Bei diesem Beitrag wird einem mal wieder klar wie viele Dinge laufen. Die “Elite” der Hamburger Bewohner will unter sich bleiben. So “kann es nicht funktionieren, dass ein Arbeiterkind mit einem Kind eines Vorstandsvorsitzenden spielt”.”Die Kinder sollen doch bitte so früh wie möglich separiert werden”. Solche und viele andere Aussagen prasseln in diesem Beitrag auf einen ein und es wird einem klar zu welchen Kreisen man nicht gehören mag, obwohl man selbst Unternehmer aus Hamburg ist. Die Äußerungen der Schulreformgegner, der selbsternannten Bevölkerungselite haben nichts mehr zu tun mit handelsüblichen Äußerungen von Besserverdienern und Unternehmern. Diese Äußerungen sind schlichtweg beleidigend. Man könnte ihnen sogar Menschenfeindlichkeit unterstellen, so wie dort in Richtung Klassentrennung propagiert wird.
Auf einer Bühne steht der Hamburger Anwalt, Leiter der Schulreformgegner und setzt sich lautstart für seine Bevölkerungselite und gegen die “normalen” ein.
Dafür ist ihm jedes Mittel recht und verklagt kurzerhand eine kleine Schüler-Lehrer-Initiative auf 150000Euro, da diese Initiative eine Lerneule mit Supermannkostüm als Maskottchen hat. “Man dürfe ja wohl auf Markenrechtsverletzung hinweisen”, sagte der Anwalt sinngemäß.
Ein weiteres Beispiel also dafür, dass mit Geld eigentlich alles möglich ist.

Eigentlich muss man sich jedoch dafür bedanken, dass diese Elite so offen in die Kamera reingesprochen hat. Somit weiss man jetzt woran man ist und wie man sich aufzustellen hat, um dieser Elite die Augen zu öffnen und um vor allem nicht selber dieser Elite zu verfallen.
Also vorsicht vor der vemeintlich schönen Aussage: “Wir wollen lernen”

Weitere Gedanken zu der Schulreform

Aaron König – Erstes Wahlplakat vom “Bomber” aufgetaucht

Nach einem weiteren Aaron-typischen Fauxpas der Bloggeschichte über die Bombardierung des Irans, welcher zum Glück in keinster Weise die Meinung der Piratenpartei widerspiegelt, tauchte jetzt ein Wahlplakat von Aaron Stefan König auf.
Nach dem Vorbild seines feinfühligen Politikverständnisses wurde dieses Plakat entworfen und wird schon bald die Straßen schmücken. Sein Thema ist klar und deutlich zu erkennen.
Zu diesem Anlass wird er sich vermutlich auch noch einen Dr. Titel in Politik Menschlichtkeit zulegen, damit der vollkommene Dr. Strangelove geschaffen ist, um es der Welt zu zeigen. Ein genaues Programm hat König noch nicht, es liegen aber vermutlich bereits mehrere Angebote zur Zusammenarbeit von Rheinmetall und Lockheed Martin vor. Aber auch eine politische Karriere zusammen mit George W. Bush und Rumsfeld wäre denkbar.

Nach dem Blogbeitrag gab es diverse kritische Stimmen. Zu Recht. Sehr viele aus der Piratenpartei selber, welche Aaron den Rücktritt nahelegte und auch über ein Parteiausschlussverfahren grübelt.
Ich freue mich bereits auf den Tag, wo Herr König nicht mehr mit der Piratenpartei in Verbindung gebracht wird, sondern nur noch ein kleines Licht im Universum der Medienunternehmer ist.
Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Klarmachen zum ändern!

Drei Reaktionen. Alle drei sehr zu empfehlen:
- Pantoffelpunk
- Alltägliche Wahrheiten
- die ennomane

Plakat

Erste Wahlwerbespot Aufnahmen

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Das Volk hat entschieden – Ikea wird gebaut, der Buchenhofwald wird abgerissen – Hamburg – Buchenhof Wald

In Hamburg gibt es den Bürgerentscheid. An diesen muss sich niemand halten. Trotzdem ist er natürlich ein klares Indiz dafür, was das Volk will.
Beim ersten Bürgerentscheid von zweien entschied sich das Volk Hamburgs für den Umbau des Frappants (ehemals Karstadt) in Altona zu einem Ikea.
Der zweite Bürgerentscheid, der gegen Ikea gedacht war, wird gar nicht erst richtig abgewartet.
Vor einiger Zeit wurde außerdem in Hamburgs Westen ein Bürgerentscheid zum Buchenhofwald ins Leben gerufen. Mehr Infos hier: http://www.buchenhof-wald.de/
Mit absoluter Mehrheit entschied das Volk, dass der Buchenhofwald als Naherholungsgebiet in jedem Fall bestehen bleiben soll.
Nun war die Verhandlung zu diesem Thema und der Senat entschied sich gegen Hamburg Altona und das Volk und ordnete die sofortige Fällung des Buchenhofwaldes an, damit dort eine große Wohnsiedlung gebaut werden kann. Mehr Infos dazu hier.
Klar ist der Wohnraum in Hamburg knapp. Grad in Hamburgs Westen. Andererseits haben wir über eine Million Quadratmeter leerstehende Gewerbefläche in Hamburg und es werden immer mehr. Um eine Umrüstung dieser Quadratmeter macht sich keiner Gedanken.
Recht wertfrei gehe ich an das Thema an sich heran. Ich beziehe selber an dieser Stelle keinen Posten, ob ich für oder gegen Ikea bin, oder für oder gegen den Buchenhofwald, wobei ich den Buchenhofwald tatsächlich ein wichtiges Gut Hamburgs halte. Grünflächen waren schon immer Hamburgs Aushängeschild und sollten dies auch bleiben.
Was mir zu denken gibt ist der Umstand, dass teure Instrumente wie ein Bürgerentscheid vom Senat völlig ignoriert werden. Eher komme ich schnell zu der Vermutung, dass hier bestimmte Lobbys entscheiden wolang der Hase läuft. Das ist der Punkt, der in jederlei Hinsicht untragbar.
Sofortige Fällung angeordnet und ausgeführt

Eisvergnügen im Schanzenpark – Die Eisschanze in Hamburg lebt – Alstereisvergnügen vorerst abgesagt

Tolle Entwicklung. Presse berichtet morgen über die EisSchanze. Selbst Kritiker finden die Idee mittlerweile immer besser. Politik findet die Idee klasse und die ca. 1000-1500qm Eisfläche im Schanzenpark wird immer wahrscheinlicher.
Die Freiwillige Feuerwehr steht in den Startlöchern. Es werden jetzt noch ein, zwei weitere Eis-Sponsoren gescht, die Interessa haben das Eis zu unterstützen. Dazu aber später mehr.
Für dieses Wochenende wurde nun ja offiziell das Alstereisvergnügen nicht genehmigt. Eine echt schöne Alternative kann da die EisSchanze werden. Nicht für Budenzauber und Fressmeilen, sondern einfach für Spaß auf dem Eis mit oder ohne Kufen unter den Füßen.
Die Aktion scheint viele Hamburger zu freuen. die Facebook Gruppe hat bereits knapp 90 Mitglieder. Der Twitter Account hat bereits knapp 100 Follower. Der Hashtag #EisSchanze ist bei Twitter rege im Umlauf. Auch die Besucherzahl hier auf diesem Blog spricht dafür! Die EisSchanze soll kommen.
Das freut uns! Es werde Eis! Stay tuned!

UPDATE
Einige Sponsorinteressierte haben sich bereits finden lassen. Der größte Haken ist jetzt ein Standrohrzähler, welcher benötigt wird, wenn die Feuerwehr von einem Hydranten Wasser bezieht, ohne dass es brennt. Die Hamburger Wasserwerke sind leider nicht mehr zu erreichen. Wir benötigen also eure Hilfe. Baufirmen oder Wasserverbände oder sonstige Vermieter eines solchen Standrohrzählers werden gesucht. Für jeden Hinweis sind wir dankbar. Für einen Standrohrzähler umso mehr ;)

eisschanze

Eisvergnügen mit Schlittschuhbahn im Schanzenpark – Hamburg

Eben hat @millionerd davon getwittert und es wurde nun auch tatsächlich bei den zuständigen Ämtern angefragt. Vielleicht kann die Stadt Hamburg ja mal Tempo machen und wir bekommen diesen Winter noch ein Eisvergnügen im Schanzenpark. Dann würde neben dem Hotel dort auch mal wieder etwas erfreuliches stattfinden. Es wäre vor allem auch ein angenehmer Ausgleich zum Alstereisvergnügen, welches ja wahrscheinlich bald die Tore öffnet. Dort hätte man Buden und alles was den Magen erfreut. Im Schanzenpark hätten die Hamburger dann aber eine weitere Schlittschuhbahn, wo es nur um den Spaß auf Kufen geht.
Mich würde es freuen.

Hier die Anfrage an die Stadt Hamburg:
“Sehr geehrte Verantwortliche,

im Zuge des ersten “echten” Winters seit Jahren konnten die Kinder und Erwachsenen im Schanzenviertel endlich wieder vor Ort rodeln. Nun hält der Frost an, der Berg im Schanzenpark gleicht mittlerweile einem Eispanzer. Kein Grund zur Traurigkeit, vielmehr eine Chance das Zusammenleben zwischen Bewohnern, Mövenpick und Bezirksregierung um ein Positivum zu bereichern. Es gab zuletzt genug Meinungsverschiedenheiten – nutzen wir das frostige Klima für ein paar Schritte aufeinander zu.
Zwischen Wasserturm und Polizeisportplatz befindet sich in einer Mulde eine große Freifläche, auf der im Sommer der Zirkus, das Kino und Veranstaltungen gastieren. Bedungen durch die örtliche Beschaffenheit, wäre es ein leichtes mit einigen Kubikmetern Wasser (die freiwillige Feuerwehr Pöseldorf ist ja Anrainer) eine großzügige Eisbahn anzulegen – eingebettet in die Parklandschaft und rückstandsfrei wegschmelzend.
So könnten die letzten Wintertage ein entspanntes Freizeitvergnügen und Begegnungstätte zugleich werden und der Bezirk gänzlich unkompliziert Pluspunkte in der Bevölkerung schaffen. Der Kostenaufwand dürfte minimal sein und wie beim Rodeln gilt Benutzung auf eigenes Risiko.
Nun benötigen solche Geschehnisse meist etliche Planungstage und Abstimmungen (der Bürokratie geschuldet). Der Winter ist aber nur temporär zu Gast.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie unbürokratisch, zeitnah und zur Freude der Bevölkerung pro Eisvergnügen im Schanzenpark entscheiden könnten.
Im “Social Web” – also auf Twitter und in Blogs – wird schon voller Vorfreude Stimmung gemacht. Man merkt, die Bevölkerung genießt den Winter und freut sich auf eine sportliche Ergänzung.

Hochachtungsvoll und mit freundlichen Grüßen verbleibt XXXXXXXXXXXXXXXXXX”

Und hier die erste Reaktion:
” (…) da aus dem von Ihnen gewählten Adressaten nicht hervorgeht, an wen sie diese Mail gesandt haben, hier von mir ein Hinweis:

Die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung Eimsbüttel organisiert die Sitzungen der Bezirksversammlung und verwaltet keine Grünanlagen.

Ich vermute, dass Sie sich als „Verantwortlichen“ eine „zuständige“ Dienststelle der Verwaltung vorgestellt haben.

Dies wäre m. E. das Fachamt Management des öffentlichen Raumes. Für mich ist jedoch nicht ersichtlich, in welchen Bezirk Ihre Idee gehört, daher leite ich Ihre Mail sowohl an das Bezirksamt Altona als auch an das entspr. Fachamt in Eimsbüttel weiter.

Mit freundlichen Grüßen”