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	<title>WerbeBLOGkade &#187; essen</title>
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		<title>re:publica und re:campaign &#8211; ein Fazit und eine Kritik 2010 &#8211; Erfahrungen eines Hamburgers in Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 18:20:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun ist sie aufgelöst &#8211; die Pilgerstätte von Bloggern, Twitterern, Social-Media-Weltbewohnern und anderen Freaks. Die re:publica, hatte heute ihren letzten Tag und die Gäste reisen nach der heutigen Abschlussparty wieder nach Hause. Vieles wurde vorgetragen. Der Input war derart groß, dass eine noch längere re:publica kaum denkbar wäre, weil einem ansonsten vermutlich der Kopf platzen [...]]]></description>
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<p>Nun ist sie aufgelöst &#8211; die Pilgerstätte von Bloggern, Twitterern, Social-Media-Weltbewohnern und anderen Freaks. Die re:publica, hatte heute ihren letzten Tag und die Gäste reisen nach der heutigen Abschlussparty wieder nach Hause.</p>
<p>Vieles wurde vorgetragen. Der Input war derart groß, dass eine noch längere re:publica kaum denkbar wäre, weil einem ansonsten vermutlich der Kopf platzen würde. Ob es unterhaltsame und auch informative Vorträge von Jeff Jarvis, sehr lehrreiche von Peter Kruse, witzige aber auch bedenkliche von Sascha Lobo oder einfach nur gute Diskussionen und Vorträge von weniger &#8220;prominenten&#8221; Persönlichkeiten waren &#8211; Die re:publica hat Spaß gemacht und war gut organisiert.<br />
Ok&#8230; Das WLAN war, wie sollte es anders sein, streckenweise hoffnungslos überlastet und ohne eigenen UMTS-Stick wäre man phasenweise sehr aufgeschmissen gewesen, aber das ist in Ordnung und wird bei vielen Veranstaltungen dieser Art einfach unterschätzt.<br />
Insgesamt waren ca. 2500 Leute bei der re:publica. Es bleibt abzuwarten wie viele davon noch am Samstag bei dem Einzeltag der re:campaign vor Ort sind.<br />
Nächstes Jahr bin ich jedenfalls gerne wieder mit dabei. Vor allem, weil ich tatsächlich seit Jahren zum ersten Mal wieder in Berlin war und mein Bild der Hauptstadt sich seit dem letzten Aufenthalt tatsächlich um 180 Grad gewendet hat. Die Stadt empfinde ich nun wirklich als sehenswert und angenehm. Dieses Erlebnis wiederhole ich gerne.</p>
<p>Nach aller Lobhudelei muss natürlich aber auch Kritik kommen. Sascha Lobo machte sich in seinem Vortrag etwas lustig über die Käufer eines Business Tickets. Dies will ich jedoch nicht kritisieren. Es ist logischerweise völlig ok und sein gutes Recht.<br />
Meine Kritik geht an dieser Stelle an das Preis/Leistungsverhältnis der Businesstickets. Als &#8220;EarlyBird&#8221; kauften wir die Businesstickets für 350 Euro pro Stück. Bereits im November. Dies taten wir aus unterschiedlichen Gründen. Zum einen ging es um Essen. In den Businesstickets ist Essen inklusive gewesen. Zu bekommen in der sogenannten Businesslounge. Dies war für uns ein Argument, da eine einmalige Rechnung entspannter als Firma steuerlich geltend gemacht wird. Zumindest besser als jedes kleine Essen, welches man über den Tag verteilt zu sich nimmt. Außerdem war die Hoffnung, dadurch Geld zu sparen. Ein weiterer Gedanke war jedoch aber auch, dass wir gerne gute Ideen und Projekte unterstützen. Diese müssen auch finanziert werden. Also investierten wir lieber in die Businesstickets, als zu versuchen möglichst billig auf die re:publica zu gelangen.<br />
Leider wurde unser Bild der Businesstickets ziemlich getrübt durch die Leistung, welche wir für den Aufpreis erhalten haben.<br />
Einige Beispiele des ersten und zweiten Tages. Am dritten probierten wir die Businesslounge gar nciht mehr aus, da sie bereits um 14 Uhr geschlossen war. Kaffee gab es zwar gratis. Leider nur Filterkaffee in sehr großen Warmhaltern mit Zapfhahn, welche den frischen Geschmack nicht gerade förderten. Den Kaffee gab es aus kleinen Kantinentässchen, welche bestenfalls für ein Alibi-Käffchen (nicht to go) reichten. Veredelt mit Industriesahne aus kleiner Plastikpackung war dieser Kaffee tatsächlich keiner für den sich der Aufpreis der Businesstickets irgendwie gerechtfertigt hätte. Nächster Punkt war das Essen. Ohne beleidigen zu wollen: es erinnerte jedoch eher an eine Jugendherberge. Nicht wirklich schlecht. Aber auch bei weitem keinen Aufpreis wert. Besseres Essen ist beim barcamp in Hamburg (wie auch Trinken) kostenlos. Bier gab es zu Anfang in der Businesslounge gar nicht und musste an einem normalen Tresen zu normalem Preis gekauft werden. Rein rechnerisch also war mein Vorteil in der Businesslounge pro Tag bei maximal 5-10 Euro. Vermutlich eher niedriger. Wenn die Veranstalter mehr dafür bezahlen mussten sollten sie noch einmal mit dem Catering sprechen woraus sich ein höherer Preis angeblich zusammensetzen soll.<br />
Am zweiten Tag war ab 18 Uhr die Businesslounge dann auf einmal komplett geschlossen. Eigentlich sollte dann ein Phillips Event starten. Davon sah man jedoch um 19 Uhr nichts.<br />
Lange Rede kurzer Sinn. Dafür dass Businessticket-Kunden eigentlich sehr wichtig sein sollten, da sie einfach finanziell wichtig sind, bemerkte man leider, dass das Angebot ausserhalb der Businesslounge viel besser war. So trank man seinen Kaffee wesentlich lieber bei dem Fairtrade Kaffeewagen der taz und hat doch lieber in der angrenzenden Gastronomie gegessen.<br />
Für den Aufpreis eines Businesstickets wäre es leicht möglich einen tatsächlichen Mehrwert zu schaffen. Dann würden vermutlich auch mehr dieser Tickets verkauft werden.<br />
Eine Anmerkung noch. Wir kauften dieses Ticket nicht um mit anderen &#8220;wichtigen Leuten&#8221; vom Pöbel abgegrenzt Geschäfte zu machen. Für uns waren die oben geschriebenen Gründe tatsächlich ausschlaggebend.<br />
Also ihr lieben von Spreeblick und dem restlichen Orgateam. Bitte nehmt euch diese Kritik zu Herzen. Wir kaufen uns gerne nächstes Jahr aus den gleichen Gründen wie dieses Jahr ein Businessticket. Dafür sollte jedoch dann klarer sein wie sich dieser höhere Preis rechtfertigt.</p>
<p>Ansonsten hat uns die re:publica 2010 gut gefallen. Vielen Dank!</p>
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		<title>Bio? Ist doch nur was für Ökos, Esoterikfrauen und langhaarige Hippies. Oder nicht?! Gedanken zur Nachhaltigkeit und täglichen Ernährung.</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werbeblogkade</dc:creator>
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<p>Das typische Klischee eines typischen Bio-Einkäufers ist schon seit einiger Zeit widerlegt. Schon lange sind es nicht mehr nur die typischen Bio-Einkäufer wie man sie sich vorstellt. Lange Haare, Schlabberklamotten, Kassenbrille&#8230; Immer mehr Menschen merken, zum Glück, dass es doch angenehmer ist Fleisch mit einem Bio-Zertifikat zu kaufen, als ein Stück Püreefleisch von einer Horde Massenhaltungs- und Käfigtiere, welche mit Tiermehl oder anderen Dingen gefüttert werden.<br />
Mittlerweile fangen viele an mitzudenken und kommen auch ins grübeln, wenn sie den Tetra-Pak Werbespot &#8220;Rohstoff Holz&#8221; sehen. Und das ist gut.<br />
Ich bin alles andere als ein Klischee Öko, aber ich denke es ist lange überfällig, dass die Menschen sich über ihr Konsumverhalten Gedanken machen. Nicht einmal nur für die Umwelt, sondern vor allem für ihren eigenen Körper. Oft wird gesagt &#8220;Ich kann mir Bio nicht leisten&#8221;. Das kann ich auf den ersten Blick sogar verstehen. Könnte ich auch nicht, wenn ich in gleichem Maße konsumieren würde, wie mit Discountartikeln. Fleisch ist da das beste Beispiel. Warum muss ich jeden Tag komische Chickenuggets, Pseudoschnitzel, oder geschmacklosen Lachs von Lidl, Aldi, etc. essen und leiste mir stattdessen nicht einfach ein- bis zweimal in der Woche ein gutes Stück Fleisch oder Fisch vom Biohändler. Der Gaumen und er Körper würden sich freuen.<br />
Das Argument &#8220;Kein Geld&#8221; hinkt bei vielen sogar in sofern, dass es vielleicht lieber mal ein TrippleCaramelShockLowFatCoffee von Starbucks oder Worldcoffee weniger sein sollte und stattdessen lieber ein bisschen unbehandeltes Obst, Gemüse oder Biofleisch für die Woche.<br />
Ich weiß, dass viele Leute mit zu wenig Geld leben müssen, allerdings bin ich mir sicher, dass darunter die Nahrungsqualität und das &#8220;nachhaltig Leben&#8221; am allerwenigsten drunter leiden muss. Rechnet man einmal durch und überlegt man sich einmal den Preis-Leistungswert von Bio zu Discountprodukten, so merkt man schnell, dass man eigentlich absolut am falschen Ende spart, wenn man sich nur auf die Produkte vom Discounter um die Ecke verlässt.<br />
Eine vernünftige Mischung von Bio zu Discount würde ja schon völlig ausreichen. Mehl, Zucker und auch Nudelprodukte, etc. sind auch bei mir nicht zwangsläufig Bio. Aber gerade bei Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse ist der geschmackliche und gesundheitliche Aspekt meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen.<br />
Ich bin mir sicher: Selber Kochen mit Biozutaten wie Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Eier, Milch kommt im Endeffekt auf einen ähnlichen Preis wie Fertigprodukte, täglich Massenvieh oder McDonalds. Dann lieber nur zweimal in der Woche Fleisch, dafür nachhaltig und den Rest der Woche Reisgerichte, Gemüse oder auch mal Fisch.<br />
Bei allen die dann immer noch die Ausrede &#8220;Kosten&#8221; haben sollte unbedingt mal auf den Lattefaktor geschaut werden. Ein sehr passender Begriff, wie ich finde, der sich durch die täglichen Ausgaben ergibt. Hier ein Milchkaffee, da eine Schachtel Zigaretten, hier noch ein Muffin, und so weiter und so weiter. Die Summen dieser Ausgaben ist enorm. Sollte dafür nicht lieber etwas in gutes Essen und nachhaltige Produkte investiert werden?<br />
Ich bin mir sicher, dass durch all diese, von mir angedeuteten Muster immer noch einige Menschen durchfallen, die froh sein können, wenn überhaupt jeden Tag ein paar Euro für Essen übrig ist. Das ist tragisch und darf nicht sein. Vor allem halte ich es für problematisch, wenn diese Menschen somit gezwungen sind sich von Mist zu ernähren. An dieser Stelle sollte dann eventuell über eine nachhaltige Essenssubvention vom Staat nachgedacht werden. Und zwar nicht in Form von Geld, sondern eventuell in Form von Essen. Bevor jetzt alle aufschreien. Ich meine nicht in Form von Essensmarken oder ähnlichem. Ein genaues Konzept habe ich für diesen Fall auch nicht, aber Gedanken über eine Möglichkeit sollte sich hier gemacht werden, denn besser geht es den Menschen in Zukunft mit Sicherheit nicht, wenn sie auf Billigessen angewiesen sind. Darüber sollte sich jeder einmal Gedanken machen. Vor allem der Staat sollte diesen Punkt in ihrer Nachhaltigkeitspolitik einmal berücksichtigen. Es muss ja keiner Bio essen. Aber es sollte eigentlich jedem irgendwie ermöglicht werden, auch wenn er finanziell eventuell nicht in der Lage dazu ist. Da könnte man jetzt fast an das Thema BGE andocken, aber das tue ich dann ein anderes Mal.</p>
<p>Augen auf beim Eierkauf hat Opi schon gesagt und an diesem Sprichwort ist heutzutage mehr dran, als jemals zuvor. </p>
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